E-Rechnung für Tischler & Schreiner
Sägespäne auf den Händen, Schleifstaub auf der Jacke. Der Tischlermeister tritt von der Werkbank zurück und klappt den Laptop auf. Häfele hat die Beschläge-Rechnung für die Einbauküche geschickt. Er klickt auf den Anhang, und der Browser zeigt Zeilen voller spitzer Klammern. Kein Betrag, keine Artikelnummer, nichts Lesbares. Nur Code. „Ich bin Tischler, kein Programmierer." Stimmt. Und genau dafür gibt es eine Lösung, die zehn Sekunden braucht.
XRechnung von Häfele oder ZUGFeRD von Pollmeier? Handwerksafe öffnet jede E-Rechnung. Kostenlos, ohne Anmeldung
Jetzt E-Rechnung öffnenE-Rechnungspflicht für Tischlereien und Schreinereien
Ob Tischlerei in Hamburg oder Schreinerei in München: Seit Januar 2025 gilt für alle rund 36.000 Betriebe in Deutschland die Empfangspflicht für E-Rechnungen. Wer Rechnungen von deutschen Geschäftspartnern bekommt, kann diese künftig nicht mehr nur als Papier oder gewöhnliche PDF erwarten.
Für Tischler und Schreiner heißt das konkret: Ihre Lieferanten stellen um. Häfele und Hettich bei Beschlägen, Pollmeier und Holz-Richter beim Holz, Ostermann bei Kantenbändern und Platten. Statt einer vertrauten PDF liegt jetzt eine .xml-Datei im Postfach. Oder eine PDF, die anders aussieht als gewohnt, weil maschinenlesbare Daten eingebettet sind.
Betroffen sind alle: der Ein-Mann-Betrieb, der Einbauschränke nach Maß fertigt, genauso wie die Schreinerei mit acht Gesellen und eigenem Maschinenpark. Auch Kleinunternehmer nach §19 UStG sind empfangspflichtig, bleiben aber dauerhaft von der Versandpflicht befreit (§34a UStDV). Mehr dazu auf unserer Seite E-Rechnung für Kleinunternehmer.
Fristen im Überblick — was Tischler wann erledigen sollten
Seit 1. Januar 2025: Jede Tischlerei und Schreinerei kann E-Rechnungen empfangen. Wenn Häfele Ihnen morgen eine XML-Datei statt einer PDF schickt, brauchen Sie einen Weg, diese zu lesen. Handwerksafe macht sie in unter einer Minute lesbar.
Bis 31. Dezember 2026: Ihre Geschäftspartner dürfen noch Papierrechnungen versenden. PDFs per E-Mail sind mit Zustimmung des Empfängers zulässig.
Ab 1. Januar 2027: Betriebe mit über 800.000 Euro Vorjahresumsatz versenden selbst E-Rechnungen an Geschäftskunden. Für Tischlereien ist diese Schwelle relevant: Ein Betrieb mit fünf Gesellen und Aufträgen im Möbel- und Innenausbau kommt durchaus in den Bereich. Prüfen Sie Ihren Vorjahresumsatz.
Ab 1. Januar 2028: Alle Betriebe versenden E-Rechnungen an Geschäftskunden. Ausnahme: Kleinunternehmer nach §19 UStG sind durch §34a UStDV dauerhaft von der Versandpflicht befreit — auch nach 2028.
Viele Tischlereien liegen in der Grauzone zwischen 600.000 und einer Million Euro Umsatz. Wer knapp über der Schwelle liegt, sollte sich frühzeitig mit dem Versand befassen. Wer darunter bleibt, hat bis 2028 Zeit zum Versenden, empfängt aber schon jetzt.
XRechnung vs. ZUGFeRD für Tischler
Welches Format Sie in der Praxis antreffen, hängt davon ab, für wen Sie arbeiten.
ZUGFeRD begegnet Ihnen bei Lieferantenrechnungen und im privaten Auftragswesen. Pollmeier schickt die Rechnung für Buchen-Schnittholz, Ostermann für Kantenbänder. Beides kommt als PDF mit eingebetteten Rechnungsdaten. Optisch vertraut, im Hintergrund maschinenlesbar. Wie eine saubere Furnierung: Die Oberfläche sieht aus wie erwartet, aber darunter steckt eine zweite Schicht, die das Ganze zusammenhält. Handwerksafe zeigt Ihnen beide Schichten und erzeugt zusätzlich einen SEPA-QR-Code zum schnellen Bezahlen.
XRechnung ist reines XML ohne sichtbares Dokument. Relevant für Tischler und Schreiner, die direkt an öffentliche Auftraggeber fakturieren. Türen und Fenster für ein Amtsgebäude, Innenausbau einer Bibliothek, Empfangstheke für ein Rathaus: Hier verlangt der Auftraggeber XRechnung mit Leitweg-ID.
Beim Empfang brauchen Sie keine Unterscheidung zu treffen. Handwerksafe erkennt das Format automatisch und zeigt Ihnen die Rechnung lesbar an. Egal ob Häfele XRechnung oder Holz-Richter ZUGFeRD schickt.
Für den Versand eigener E-Rechnungen ab 2027 oder 2028: ZUGFeRD ist der pragmatische Weg. Ihre Kunden sehen eine gewohnte PDF, die Buchhaltung kann die Daten auslesen. Handwerksafe bietet einen kostenlosen Generator für beide Formate. Wenn Sie bereits Branchensoftware wie TopKontor Handwerk oder TAIFUN nutzen, bieten auch diese entsprechende Exportfunktionen. DATEV-Schnittstellen Ihres Steuerberaters unterstützen beide Formate.
E-Rechnung öffnen — direkt aus der Werkstatt
Sie haben Ihren Beruf gewählt, weil Sie gerne mit Holz arbeiten. Nicht, weil Sie XML-Dateien lesen wollten. Handwerksafe sorgt dafür, dass der Verwaltungsteil Ihren Arbeitstag nicht länger unterbricht als nötig.
- 1 Handwerksafe aufrufen. Öffnen Sie handwerksafe.de auf dem Werkstatt-Laptop, Tablet oder Handy. Kein Programm installieren, kein Konto anlegen.
- 2 Datei hochladen. Ziehen Sie die .xml- oder .pdf-Datei aus Ihrer E-Mail auf die Seite. Am Smartphone direkt über die Teilen-Funktion.
- 3 Rechnung prüfen. Alle Positionen, Mengen, Einzelpreise und Steuerbeträge werden übersichtlich dargestellt. Beschläge für die Einbauküche korrekt berechnet? Holzlieferung vollständig?
- 4 SEPA-QR-Code nutzen. Handwerksafe erzeugt einen Zahlungs-QR-Code. Banking-App öffnen, scannen, Überweisung fertig. Hält Ihre Konditionen bei Häfele und Pollmeier intakt.
Keine Installation, keine Anmeldung, keine Kosten. Für die Anzeige wird die Datei verarbeitet. Ein dauerhaftes Archiv entsteht erst, wenn Sie sie bewusst in einem Konto speichern. Für Handwerksbetriebe, die bei Geschäftsdaten zu Recht vorsichtig sind.
Handwerksafe öffnet XRechnung und ZUGFeRD in Sekunden. Kostenlos, ohne Anmeldung, Archivspeicherung nur auf Wunsch im Konto
Jetzt E-Rechnung öffnenGoBD: E-Rechnungen für Tischler richtig archivieren
Jede Geschäftsrechnung bleibt acht Jahre im Originalformat gespeichert. Ausdrucken und abheften reicht bei E-Rechnungen nicht. Beim Drucken gehen die maschinenlesbaren Daten verloren, und eine Betriebsprüfung verlangt den elektronischen Originalbeleg.
Für Tischlereien und Schreinereien empfiehlt sich eine projektbasierte Ablage. Eine Einbauküche erzeugt Rechnungen von mehreren Lieferanten: Holz, Beschläge, Arbeitsplatte, Spüle, Glas. All das gehört zusammen.
Beispielstruktur:
2026/
Kueche-Familie-Mueller/
2026-05-20_Haefele_RE-77301_Beschlaege-Kueche-Mueller.xml
2026-05-18_Pollmeier_RE-3310_Buche-Massivholz-Fronten.pdf
2026-05-22_Ostermann_RE-1188_Kantenband-Eiche.pdf
Treppe-Schmidt/
2026-06-10_Holz-Richter_RE-5540_Buche-Treppenwangen.pdf
Bueroeinrichtung-Firma-Becker/
2026-07-01_Hettich_RE-8820_Vollauszuege-Schreibtische.xml
Datum, Lieferant, Rechnungsnummer, Projektstichwort. Wenn Herr Müller drei Jahre nach Einbau reklamiert, finden Sie jede zugehörige Materialrechnung in einem Ordner.
Tipp: Legen Sie Aufmaße, Werkzeichnungen und Materialrechnungen im selben Projektordner ab. Gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber bei Gewährleistungsfragen unbezahlbar. Sie können sofort nachweisen, welches Holz und welche Beschläge verbaut wurden.
Handwerksafe speichert Originaldateien auf Servern in Deutschland. Pro ergänzt Aufbewahrung, Prüfprotokoll und Integritätsnachweis.
Häufige Fragen: E-Rechnung für Tischler & Schreiner
Muss ich als Tischler ab 2025 E-Rechnungen empfangen?
Ja, seit Januar 2025. Jede Tischlerei und Schreinerei in Deutschland ist verpflichtet, E-Rechnungen von Geschäftspartnern entgegenzunehmen. Ob Häfele, Pollmeier oder Ostermann: Wenn Ihr Lieferant eine XML- oder ZUGFeRD-Datei schickt, brauchen Sie einen Weg, diese zu lesen. Handwerksafe öffnet beide Formate kostenlos im Browser. Für die Anzeige wird die Datei verarbeitet. Ein dauerhaftes Archiv entsteht erst, wenn Sie sie bewusst in einem Konto speichern.
Schickt Häfele jetzt XRechnungen statt PDF?
Häfele und andere Beschlagshersteller stellen schrittweise auf E-Rechnungen um. In der Praxis erhalten Sie entweder eine XRechnung (XML-Datei) oder eine ZUGFeRD-Rechnung (PDF mit eingebetteten Daten). Handwerksafe erkennt automatisch, welches Format vorliegt, und zeigt alle Positionen, Beträge und Steuersätze übersichtlich an. Ein dauerhaftes Archiv entsteht dabei nur, wenn Sie die Datei bewusst in einem Konto speichern.
Wie öffne ich eine E-Rechnung als Tischler oder Schreiner?
Mit Handwerksafe in unter einer Minute: Datei aus der E-Mail hochladen, Rechnung lesen, Beträge kontrollieren, per SEPA-QR-Code bezahlen. Gerade bei Materialrechnungen für Beschläge, Massivholz und Plattenwerkstoffe lohnt sich die schnelle Prüfung. Zum Erstellen eigener E-Rechnungen ab 2027 oder 2028 bietet Handwerksafe einen kostenlosen Generator für beide Formate. Wenn Sie bereits Branchensoftware wie TopKontor Handwerk oder TAIFUN nutzen, bieten auch diese passende Exportfunktionen.
Ich baue für die Stadtverwaltung — welches Rechnungsformat brauche ich?
XRechnung. Öffentliche Auftraggeber verlangen dieses Format mit einer Leitweg-ID. Typisch für Tischler: Türen und Fenster für Amtsgebäude, Innenausbau für Bibliotheken oder Schulen, Empfangstheken für Rathäuser. Prüfen Sie in der Ausschreibung, ob eine Leitweg-ID angegeben ist. Falls ja, rechnen Sie per XRechnung ab. Handwerksafe bietet einen kostenlosen Generator, mit dem Sie XRechnungen direkt erstellen können.
Wie benenne und archiviere ich E-Rechnungen für Möbelprojekte?
Pro Projekt ein Ordner, darin alle zugehörigen Rechnungen im Originalformat. Benennen Sie jede Datei mit Datum, Lieferant, Rechnungsnummer und Projektstichwort (zum Beispiel: 2026-05-20_Haefele_RE-77301_Beschlaege-Kueche-Mueller.xml). Acht Jahre aufbewahren. Nicht ausdrucken und abheften, sondern die Originaldatei speichern.
Funktioniert Handwerksafe auch auf dem Werkstatt-PC?
Ja. Handwerksafe läuft in jedem gängigen Browser. Kein Download, keine Installation. Öffnen Sie handwerksafe.de, laden Sie die Datei hoch, fertig. Funktioniert auf dem Werkstatt-Laptop genauso wie auf dem Smartphone zwischen zwei Projekten. Für die Anzeige wird die Datei verarbeitet. Ein dauerhaftes Archiv entsteht erst, wenn Sie sie bewusst in einem Konto speichern.
Ob Beschläge von Häfele oder Buchen-Schnittholz von Pollmeier: Handwerksafe macht E-Rechnungen lesbar. Kostenlos, ohne Anmeldung, Archivspeicherung nur auf Wunsch im Konto.
Jetzt testen auf handwerksafe.de